Positano – Perle der Amalfiküste
Positano, dessen weisse und rosafarbenen Häuser am steilen Hang des Monte Sant´Angelo zu kleben scheinen, ist der erste Ort im Westen der Amalfitanischen Küste.
Es gibt viele Geschichten über die Herkunft des Namens Positano, was die Ortschaft nur noch mystischer erscheinen lässt. So wird erzählt, dass der Name von „Posa…posa…“ (absetzen…absetzen) kommt, was eine unbekannte Stimme den Seeleuten, die ein Gemälde der Jungfrau Maria transportierten, auf Höhe des Strandes von Positano geflüstert haben soll. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Name von Posdii (lat. Freigelassener) kommt, denn im Jahre 1000 n. Chr. wurde die römische Kolonie von der Vorherrschaft einer benediktinischen Abtei befreit.
Positano bekam eine immense Bedeutung für das Wiederaufblühen des Tourismus der Amalfitanischen Küste, als es am Anfang des 20. Jahrhunderts von den Deutschen, den Engländern und den Amerikanern wiederentdeckt wurde. Diese wiederum machten die „Moda Positano“ (unverwechselbare, handgemachte Sandaletten und Kleidung) in der ganzen Welt berühmt.
Bald wurden immer mehr berühmte Leute ins wunderschöne Positano gelockt. So nannte es John Steinbeck im wohl ersten Reisebericht über Positano, den einzigen senkrechten Ort der Welt, er lasse einem alle Sorgen vergessen. Goethe berichtet sogar, es sei die schönste Gegend der Welt. Auch zahlreiche Künstler und Literaten, wie Catherine Deneuve, Henrik Ibsen und Pablo Picasso konnten dem unglaublichen Charme der Stadt nicht widerstehen. Positano wurde ein immer beliebterer Urlaubsort für Berühmtheiten aus aller Welt und wird heute auch als das St.Tropez Italiens bezeichnet.
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